Oelixdorfer Geschichte

Erstmals wird das Dorf 1358 urkundlich erwähnt: "in palude Otlekesdorpe". Der Adlige Volquard de Nübel (wahrscheinlich Nübbel an der Eider bei Rendsburg) bekennt am 2. Februar 1358 in Itzehoe, dass er dem Itzehoer Bürger, namens Nicolaus von Butle, 6 Morgen Land in Oelixdorf verkauft habe. Aus den erhaltenen Urkunden ist ersichtlich, dass gerade die Ländereien rund um die Oelixdorfer Störmarsch zu den begehrten Immobilienobjekten gehörten.

An Hand der zahlreichen Hünengräber und vorgeschichtlicher Funde ist zu vermuten, dass die Siedlung gewiss viel älter ist und sich kontinuierlich, zeitgleich mit der Burg zu Itzehoe als Keimzelle der späteren Stadt, entwickelt hat. Mehrere Siedlungsstellen und Funde aus der mittleren und jüngeren Steinzeit aber auch aus der Bronze- und Eisenzeit belegen die lange Geschichte der Siedlung Oelixdorf.

Für die Namensgebung der Gemeinde existieren mehrere Vermutungen:


dass sich der Ortsname

1) auf den Namen eines Adligen, der "Odelig" geheißen hat Odeligsdorf = das Dorf des Odelig

oder

2) auf die im Oelixdorfer Gemeindegebiet zahlreich vorhandenen Bäche und Quellen , im altdeutschen Urt = also Quellendorf

oder

3) auf den Wortstamm "Oelix" aus dem Worte Ulik = Eule entstanden ist, Ulikendorpe = Eulendorf

bezieht.

Im laufe der Jahrhunderte ist aus dem bäuerlichen Oelixdorf eine wachsende Gemeinde entstanden , die mit Recht zu einen der attraktivsten Wohngebiete des Kreises Steinburgs zählt.

Vereine und Verbände bereichern das Leben in Oelixdorf aber auch ein reges Dorfleben mit traditionellem Brauchtum sowie verschiedene Einrichtungen machen das Wohnen in Oelixdorf lebenswert.

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